FSM Aufruf 2021-1 zur Einreichung von Skizzen für IGF-Vorhaben

Der FSM ruft alle Forschungseinrichtungen (FE) zur Einreichung von Skizzen für IGF-Vorhaben auf.

Sollten Sie als Unternehmensvertreter/-in Forschungsbedarf haben, der durch Industrielle Gemeinschaftsforschung gedeckt werden kann, können Sie sich gern an den FSM wenden oder direkt Kontakt mit den Forschungseinrichtungen aufnehmen.

Die Frist für die Einreichung der Skizzen im FSM Aufruf 2021-1 ist der 31. März 2021.

Bitte verwenden Sie das Formblatt, welches Sie auf Anfrage bei info@fsm-net.org erhalten und senden die Skizze als Word-Dokument und PDF an doerrie@fsm-net.org .

Die Skizzen werden Anfang April 2021 mit einem Link auf eine SurveyMonkey Umfrage zur Bewertung der Skizzen an die FSM-Mitglieder versandt. Im Rahmen der Umfrage können Unternehmen auch ihr Interesse an der Mitarbeit im Projektbegleitenden Ausschuss (PA) bekunden.

Die Ergebnisse der SurveyMonkey Umfrage werden den beteiligten Mitarbeiter/-innen der Forschungseinrichtungen sowie den Mitgliedern des Technisch-Wissenschaftlichen Ausschusses (TWA) des FSM vor der TWA-Sitzung 2021-1 anonymisiert (Interesse an der Mitarbeit im Projektbegleitenden Ausschuss nicht anonymisiert) zur Verfügung gestellt.

Die eingereichten Skizzen werden auf der TWA-Sitzung 2021-1 im Juni 2021 (in Hamburg oder online) von den Mitarbeiter/-innen der Forschungseinrichtungen vorgestellt und ‘verteidigt’. Vom TWA befürwortete Skizzen werden von den Forschungseinrichtungen zu Vollanträgen ausgearbeitet, welche vor der Antragstellung beim Projektträger AiF von zwei FSM-Gutachtern geprüft werden.

An einem IGF-Vorhaben sind ein bis drei Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Förderung (Mittel des BMWi) beträgt max. 250.000 EUR je Forschungseinrichtung. Ein IGF-Vorhaben dauert 24 bis max. 36 Monate.

Die an IGF-Vorhaben beteiligten Unternehmen erhalten keine finanzielle Förderung, profitieren jedoch durch Ihre Mitarbeit im Projektbegleitenden Ausschuss (PA) u.a. durch:

– die Beeinflussung der Forschungsarbeiten in der Skizzen-, Antrags- und Durchführungsphase durch direkte Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen

– die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (ähnliche Problemstellung oder Zulieferer-Werft-Beziehung)

– die Verwendung von Versuchsmaterial von Unternehmen, z.B. Klebstoffe von Klebstoffherstellern

– die Zusammenarbeit mit Nachwuchsforschern, welche nach Abschluss des Vorhabens eventuell als Mitarbeiter/-innen für das Unternehmen gewonnen werden können

– den Erhalt der Forschungsergebnisse aus erster Hand

Der Aufwand für die Unternehmen ist die selbstfinanzierte Teilnahme an circa zwei PA-Sitzungen pro Projektjahr und ggf. die Bereitstellung von Dienstleistungen (z.B. Beratungsleistungen), Material, Geräten und/oder Versuchsanlagen. Die geplanten Aufwendungen der Wirtschaft müssen bei Antragstellung bei der AiF zahlenmäßig (in EUR) angegeben werden. Je größer das Interesse der Wirtschaft, insbesondere von KMU an dem Vorhaben, desto höher sind die Bewilligungschancen.

Weitere Informationen zur Industriellen Gemeinschaftsforschung finden Sie im IGF-Leitfaden des Projektträgers AiF unter https://www.aif.de/fileadmin/user_upload/aif/foerderangebote/IGF/IGF-Leitfaden.pdf (Stand: Oktober 2020)

Details zum Antrag auf Begutachtung beim Projektträger AiF finden die Mitarbeiter/-innen der Forschungseinrichtungen ebenfalls in dem IGF-Leitfaden.